Wahrnehmung des Hundes

So erfährt der Hund seine Umwelt

Zur Wahrnehmung seiner Umgebung benutzt der Hund seine Sinnesorgane: Nase, Gehör, Augen, Tast- und Geschmackssinn - diese sind für ihn die Pforten zur Welt!

Nase: In erster Linie verlässt sich der Hund auf seine Nase, denn die Geruchsbilder machen den wichtigsten Teil seiner Umweltwahrnehmung aus. 
Sein Riechfeld ist viel größer, als das des Menschen:
Hund 120-170 cm², Mensch 5-7 cm²

Gehör: Das Gehör des Hundes ist dem menschlichen bei weitem überlegen.
Es nimmt Töne und Geräusche in Frequenzbereichen wahr, die der Mensch nichtmehr hört.

Augen: Der Hund ist ein Bewegungsseher, der auf erhebliche Distanz (ca. 500-700m) etwas erblicken und aufgrund der Bewegungsweise erkennen kann.
Ein stillstehendes Objekt kann er wohl über große Distanzen sehen, hat aber nicht wie der Mensch die Fähigkeit, dieses zu erkennen.

Tastsinn: Sein Tastsinn ist hochentwickelt und kann über die ganze Körperoberfläche verteilt Informationen sammeln.
Besonders empfindlich sind der Nasenspiegel, die Lefzen, die Pfoten, die Augenbrauen, die Schnauz- und Barthaare.

Raumempfinden: Der Hund hat ein blitzschnelles Reaktionsvermögen und bewegt sich in einer Welt voller Hindernisse sicher.
 

Geschmackssinn: Die Neigung, Aas zu verwerten, hat der Hund von seinen Ahnen übernommen.
Sein  "guter Geschmack" ist für ihn lebenswichtig.
Die Grenzen des Erträglichen sind daher bei ihm naturgemäß andere als beim Menschen.
 
 

Susanne Tönnigs    www.setter-of-golden-lake.de
 
 
 

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